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06. April 2006

Warum der BAWAG-Skandal alle etwas angeht

Der BAWAG-Skandal ist nicht nur ein Verrat an den Bankkunden und Gewerkschaftsmitgliedern – sondern ein Fall für ganz Österreich und ein schwarz-rot-oranges Polit-Sittenbild!

Die Vorgeschichte: Statt ihrem Schutzauftrag bei den Arbeitnehmern nachzukommen, versuchten sich ÖGB-Bonzen mit der roten BAWAG als Börsen-Glücksritter - und verzockten so 1,4 Millarden Euro! Gier macht blind - also riskierten die Funktionäre auf ihrem Pleitekurs sogar die Ersparnisse aus dem Streikfond, der einst „Eisernen Reserve" der roten Gewerkschaft für Arbeitnehmerschutz-Maßnahmen. Die Beiträge von Gewerkschaftsmitgliedern zu verwenden, um dem Casino-Kapitalismus für den eigenen Vorteil zu frönen - das ist ein Missbrauchsskandal, den es in Österreich noch nie gegeben hat.

Soviel sind 1,4 Milliarden Euro:
= Zwei Jahre Mindestpension für 230.000 Rentner
= ein Jahr lang Pflegegeld für 300.000 Pflegegeldbezieher
= sechs Jahre kein Mitgliedsbeitrag für jedes ÖGB-Mitglied

Bezeichnend aber ist die Reaktion der ÖVP. Während die SPÖ medial einen Schnellverband über die Wunden legen will, überschlägt sich die ÖVP dabei, den Verkauf der BAWAG zu bejubeln und der SPÖ gleichzeitig deren mangelnde Wirtschaftskompetenz vorzuhalten. Der Grund: Die ÖVP ist seit Jahren über Machenschaften bei der BAWAG informiert - ohne etwas zu unternehmen! Konkret wurden Schüssel & Co schon zu Beginn in der Atomic-Causa über dubiose Vorgänge bei der BAWAG unterrichtet: Der Verdacht steht im Raum, dass die BAWAG die Atomic in den Konkurs getrieben und verschleudert hat, um mit der daraus lukrierten Verkaufssumme die eigenen Verluste am internationalen Aktienmarkt zuzuschütten.

FPÖ-NÖ-Obfrau Abg.z.NR Barbara Rosenkranz: „Die BAWAG-Causa zeigt es: Gerade jene Parteien und Institutionen, die vorgeben, uns vor der Globalisierung zu bewahren, sind in Wahrheit gierig daran beteiligt. Nur gemeinsam, nur politisch können wir uns schützen. Lassen wir uns nicht länger abzocken und für dumm verkaufen - setzen wir ein demokratisches Signal. In dem wir als selbstbewusste Österreicher zum Schutz unserer Heimat und unserer sozialen Zukunft die erneuerte FPÖ stärken."


 

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