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27. März 2006

Verzetnitsch-Rücktritt: Das kann doch nicht alles gewesen sein

„Der Rücktritt von Fritz Verzetnitsch in der BAWAG-Affäre ist als kosmetische Maßnahme zu werten, viel mehr aber ist es nicht“, sagt FPÖ-NÖ FO LAbg. Gottfried Waldhäusl. Er sieht in dem Schritt eher einen politischen Schachzug im Wahljahr, denn ein echtes Interesse am Trockenlegen der ÖGB-Sümpfe.

Verzetnitsch hat mit dem Zurücklegen seiner Funktionen den Druck der Fakten und der Öffentlichkeit nachgegeben, meint FPÖ-NÖ FO LAbg. Gottfried Waldhäusl. „Doch mit dem Rücktritt des Ex-ÖGB-Chefs allein ist es nicht getan", sagt Waldhäusl. „Hier versucht man lediglich im Wahljahr, Kritikern rechtzeitig den Wind aus den Segeln zu nehmen, um Gusenbauer & Co aus der Schusslinie zu nehmen", ortet Waldhäusl mangelnde Bereitschaft der tatsächlich Verantwortlichen, die ÖGB/BAWAG-Affäre aufzuklären.
Diese Causa sei im Übrigen ja nur ein weiterer Meilenstein in der Reihe der roten (Pleite-)Skandale, die sich auf Bundes- und Landesebene seit zig Jahren abspielen. Waldhäusl: „Das ist auch der Grund, warum sich Schwarz und Rot in NÖ so gut ergänzen. Packeln, mauern, vertuschen - die Skandalschiene beider Parteien funktioniert nach dem Schwamm-drüber-Motto, wenn es einmal wirklich nicht mehr geht, dann wird halt ein Bauernopfer g'mäht'."

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