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04. April 2006

Rosenkranz: Hochwasserkatastrophe: LH Pröll hat Warnungen in den Wind geschlagen

Desolate Dämme hätten schon längst ausgebessert werden müssen

Der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll könne sich nicht aus seiner Verantwortung für die Hochwasserfolgen in Niederösterreich herausreden, erklärte heute die Landesparteiobfrau der FPÖ Niederösterreich Barbara Rosenkranz. Pröll wisse genau, daß die örtlichen Feuerwehren immer wieder gemeldet hätten, daß die Dämme renovierungsbedürftig seien. Diese Warnungen hätten selbstverständlich ernst genommen werden müssen, was Pröll aber offensichtlich nicht getan habe.

Statt dessen versuche Pröll jetzt, in der Manier Viktor Klimas aus der Katastrophe sogar politisches Kapital zu schlagen, ein Umstand, den Rosenkranz als unerträglich bezeichnete. "Es ist nicht die Aufgabe des Landeshauptmanns, sich am Ort der Katastrophe photographieren zu lassen und den besorgten Landesvater zu mimen. Wäre er das nämlich tatsächlich, hätte er schon seit langem für die Ausbesserung der desolaten Dämme sorgen müssen, wie es in der Slowakei ja geschehen ist." Bei Pröll handle es sich um ein besonders drastisches Beispiel dafür, wo es hinführe, wenn man Politik durch Show ersetze.


 

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