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17. Mai 2022

FP-Landbauer: 338.000 Euro für ein Ei pro Tag?

ÖVP NÖ & Karmasin-Studien: Geldbeschaffungsaktion für Parteifreunde?!

„Die Schwarze Kreislaufwirtschaft hat wieder zugeschlagen! Insgesamt haben die ÖVP-Mitglieder der niederösterreichischen Landesregierung in den vergangenen fünf Jahren Aufträge und Studien in der Höhe von 338.166,40 Euro an Ex-ÖVP-Ministerin Sophie Karmasin und das Unternehmen ‚Karmasin Research & Identity‘ vergeben“, kritisierte FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, den lockeren Umgang der Landesschwarzen mit dem Steuergeld der Landsleute. „Besonders dubios sind neben der unklaren Grundlage der Auftragsvergabe auch die untersuchten Themen“, sagte Landbauer, der auf einige Skurrilitäten aufmerksam machte.

 

„So hat etwa eine 2020 präsentierte Jugendumfrage die ‚unglaublich wichtige Erkenntnis für die niederösterreichische Landespolitik‘ erbracht, dass 97 Prozent der Befragten aus der sechsten, neunten und zwölften Schulstufe wussten, woraus Ketchup hergestellt wird, während lediglich 23 Prozent klar war, dass Hühner nur bis zu ein Ei pro Tag legen“, zeigte Landbauer die Skurrilitäten aus dem Hause Karmasin auf. Angesichts derartiger Sinnlosstudien wundere es nicht, dass gegen die frühere ÖVP-Familienministerin wegen Untreue, Bestechlichkeit, Geldwäscherei, Vergehen gegen wettbewerbsbeschränkende Absprachen und schwerem Betrug ermittelt werde, so Landbauer, der sich von der ÖVP lückenlose Aufklärung erwarte.

 

Auch wenn die Karmasin-Studien von den ÖVP-Landesräten Ludwig Schleritzko, Jochen Danninger, Stephan Pernkopf und Martin Eichtinger beauftragt und bezahlt wurden, trage Landeshauptfrau Mikl-Leitner die Gesamtverantwortung für dieses ÖVP-Geldkarussell, das offenbar Teil der „Schwarzen Kreislaufwirtschaft“ ist, betonte Landbauer. „Mit diesen Umfragen hat die ÖVP-Niederösterreich den Landsleuten jedenfalls mehr als nur ein faules Ei gelegt, denn diese müssen dafür tief in die Tasche greifen“, so Landbauer.

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